Unser Team

Vorstand Fellgesichter in Not e.V.:

1. Vorsitzende: Andrea Herhold

2. Vorsitzende: Ina Janning

Kassenwartin: Ute Bartke

Schriftführerin: Eva Haase


Eingetragener Verein seit 2009 beim Amtsgericht Osnabrück. Wir sind vom Finanzamt Ibbenbüren als gemeinnütziger Verein anerkannt. Des weiteren haben wir die Erlaubnis nach § 11 TschG des Veterinäramtes Steinfurt, Hunde aus dem Ausland zu importieren und in Deutschland zu vermitteln, erhalten.

Unsere Spaziergangsgruppe im Dezember 2025

1. Vorsitzende

Andrea Herhold

  • Jahrgang 1969, geboren in Bad Essen
  • 1997 Ausbildung zur Tierheilpraktikerin an der deutschen Paracelsusschule in Oldenburg
  • seit 2000 Betreuung, Gesunderhaltung und Ausbildung von Hunden
  • seit 2004 Agilitytrainerin
  • am 11.02.2006 Beginn der Tierschutzarbeit
  • seit 04.2013 Tierkommunikatorin
  • seit 2017 Trainerin bei der Hundeschule www.lernfelle.de
  • Erlaubnis gem. § 11 Abs. 1 Nr. 8 f TierSchG (Hundetrainerin)
  • Erlaubnis gem. § 11 Abs. 1 Nr. 3 und Nr. 5 TierSchG
  • Erlaubnis gem. § 11 Abs. 1 Nr. 8 a TierSchG

  • Fortbildung "Erste Hilfe und Notfall-Akupressur beim Hund" Paracelsus Schule Münster
  • Fortbildung  "Zoonosen" Paracelsus Schule Rehburg-Loccum
  • Workshop "der Smalltalker" Sami el Ayachi, Hundeschule Clever Dog Hameln 2022
  • Workshop "Tanz an der Leine" Sami el Ayachi, Hundeschule Pfoten Hof, Mönchengladbach 2023
  • Fortbildung "Kommunikation Mensch & Hund" Christina Ziemer-Falke, Hundeschule Ziemer & Falke
  • Fortbildung "Die Kognitiven Fähigkeiten des Hundes" Gerrit Stephan,  Hundekolleg Münsterland

Alles was ich über Hunde weiß, haben mir Hunde beigebracht. Als Erste meine belgische Schäferhündin Momo, die mich über sechzehn Jahre meines Lebens begleitete, später dann die Hunde, die ich tagsüber betreut habe. Mein "Hundeabitur" absolvierte ich mit der Aufnahme von Tierschutzhunden, die bis zu diesem Zeitpunkt auf der Strasse gelebt hatten oder auch seit Jahren ihr Dasein in einem Tierheim fristeten. Hunde lehrten mich Respekt, Geduld und Einfühlungsvermögen. Sie lehrten mich hinzuhören und hinzusehen anstatt zu reden. Und mit dem Herzen zu schauen und zu denken. Dafür danke ich: Momo, Scully, Rico, Dschan, Abraxas und so vielen anderen! Danke, dass ich Euch begegnen durfte! Bei den Fellgesichtern bin ich für das Vermitteln der Hunde zuständig und Ansprechpartnerin für die Familien, die Hunde von uns adoptiert haben. Des weiteren arbeite ich als Trainerin für Menschen mit Hund sowie für die Hundeschule "Lernfelle".

Seit dem 11.02.2006 arbeite ich für den Tierschutz. Viele Geschichten habe ich seitdem erlebt. Traurige und lustige, manchmal auch unglaubliche. Mir kam der Gedanke, ein Buch über mein Leben mit den Hunden zu schreiben, um noch mehr Menschen auf die oft hoffnungslose Situation vieler Hunde aufmerksam zu machen. Und nun ist es soweit: Lykoulas Traum erblickt sozusagen das Licht der Welt!


Möchtet Ihr wissen, wer Lykoula ist? Möchtet ihr mehr über Kobolde erfahren oder über Ranja und die sieben Zwerge? Dann solltet Ihr das Buch schnellstens bestellen per Email unter: info@fellgesichter-in-not.de


Lykoulas Traum

Seitenanzahl: 164 ISBN: 978-3-8424-5158-2 Bindung: Paperback Größe: 12,0 cm x 19,0 cm Preis: 12,99 incl. Versand

2. Vorsitzende

Hundebetreuung, Bearbeitung der Homepage

Ina Janning

  • Jahrgang 1981, geboren und aufgewachsen im Ruhrgebiet,
  • Ausbildung und Studium in der "Grünen Branche",
  • freiberufliche Landschaftsarchitektin,
  • seit April 2021 ehrenamtliche Mitarbeiterin bei den Fellgesichtern in Not e.V.,
  • Oktober 2022: Workshop "Der Smalltalker", Dozent: Sami El Ayachi, Veranstaltungsort: Hundeschule & Hundebetreuung CleverDog, Hameln,
  • Juni 2023: Workshop "Der Tanz an der Leine", Dozent: Sami El Ayachi, Veranstaltungsort: Pfotenhof Pension-Tagesstätte-Schule, Mönchengladbach,
  • Mai 2024: Seminar "Nonverbale Kommunikation mit Hunden", Dozentin: Kristina Ziemer-Falke, Veranstaltungsort: Ziemer & Falke Schulungszentrum für Hundetrainer GmbH & Co. KG, Großenkneten,
  • Dezember 2024: Teilnahme Tierheimfahrt nach Belchatów / Polen, Hundehilfe Polen e.V.,
  • Mai 2025: Seminar "Gehirnjogging - den kognitiven Fähigkeiten unserer Hunde auf der Spur", Dozent: Gerrit Stephan, Veranstaltungsort: Hundekolleg Münsterland, Schöppingen,
  • Februar/März 2026: Workshop "Gemeinsam unterwegs – Leinenführigkeit", Dozentinnen: Jennifer Wiederstein & Clara Wolf, Veranstaltungsort: Wolfshunde Hundetraining, Solms,
  • Mai 2026: Workshop "Spaß & Beschäftigung mit Distanzen", Dozentin: Katrin Heimsath, Veranstaltungsort: Hundekolleg Münsterland, Schöppingen.

Schon als kleines Kind fand ich Hunde faszinierend. Ein eigener Hund kam für meine Eltern aus verschiedenen Gründen nicht in Frage, aber ich durfte mich um Kaninchen, Wellensittiche und Wüstenrennmäuse kümmern und erinnere mich noch sehr gut an Henry. Henry war ein Neufundländer, der in der Nähe des Spielplatzes lebte und den Tag nach seinen Vorlieben gestalten durfte, sprich: er lungerte gern auf dem Spielplatz herum und war der Liebling aller Kinder. War er mal nicht da, haben wir bei seinen Menschen geklingelt und gefragt, ob er rauskommen darf. Meistens durfte er. Heutzutage undenkbar, aber für mich eine tolle Kindheitserinnerung :-)

Mit 15 stand ein Schülerpraktikum an, welches ich im örtlichen Tierheim absolvierte – mit dem Ergebnis, dass Lisa bei uns einzog. Lisa war ein Mix aus Dalmatiner und Schäferhund und ich liebte es, nach der Schule etwas mit ihr zu unternehmen und ihr ein paar Tricks beizubringen. Als ich mit Beginn meiner Ausbildung zuhause auszog, blieb Lisa bei meinen Eltern zurück. Sie wurde fast 16 Jahre alt. 


Mit dem Ende des Studiums hatten mein Mann und ich endlich wieder die Möglichkeit, einen Hund aufzunehmen. Eine Kommilitonin, die Nichte von Christine, hatte uns von den Fellgesichtern in Not berichtet, und auf der Homepage entdeckten wir Fadi. Nach ein paar Kennenlern-Besuchen kam sie im Juni 2015 zu uns und begleitete uns bei so vielen Reisen und mich im Alltag viele Jahre ins Büro, zu Besprechungen und Baustellenterminen. Nun genießt sie ihren Ruhestand im Homeoffice.

Mit Fadi besuchte ich auch gleich eine Hundeschule. Beim Kennenlerntermin erzählte ich der Trainerin über Fadi und sagte so daher: „Sie kann noch nix!“ - damit meinte ich das, was in meiner damaligen Gedankenwelt ein Hund können muss: Die Klassiker Sitz, Platz, Bleib, vielleicht noch Pfötchen. Die Trainerin schaute sich Fadi so an, wie sie perfekt an lockerer Leine neben mir herlief, und meinte nur „Naja, also nix ist das ja nicht!“ Tja, damit hatte sie mich. Es fing an in mir zu arbeiten. 


Einem Hund wie Fadi, die sich im polnischen Tierheim lange Zeit nicht anfassen ließ und eine gewisse Skepsis mitbrachte, das Platz beizubringen, hat gedauert. Bei Lisa, die sehr menschenbezogen war, ging das damals einfach und schnell – bei Fadi musste man kreativ werden.

Und nach und nach wuchs das Gefühl: ich will mehr wissen. Mehr über Hunde, ihr Verhalten, über Trainingsmethoden und das Zusammenleben an sich… Da kam die Gelegenheit, bei den Fellgesichtern mitzuwirken, gerade richtig.


2021 suchte Andrea nach ehrenamtlicher Unterstützung bei der alltäglichen Arbeit mit den Hunden. Es meldeten sich Tokessa und ich, und seitdem sind wir zu einem tollen Team zusammengewachsen, das sich immer wieder erweitert. Wir arbeiten mit den Hunden, bilden uns gemeinsam fort und lernen mit jedem Hund wieder etwas dazu.


Der Wunsch nach einem zweiten Hund wurde stärker, als Fadi älter wurde, und 2022 kam Pinus dazu. Sehr menschenbezogen, aber auch jagdlich motiviert sah ich mich dank Pinus zum ersten Mal mit dem Thema Jagdverhalten konfrontiert und durfte daran wachsen. Mit Pinus habe ich außerdem den Spaß am Hundesport entdeckt und trainiere im Bereich Dog Dance und Hoopers. Und irgendwie hat sich auch noch Mini-Husky Salsa dazugemogelt, die nun nach zehn Jahren im polnischen Tierheim noch lernt, aus sich herauszukommen und am liebsten alle gelaufenen Kilometer nachholen möchte, die sie bisher verpasst hat. 


So viele Hunde konnte ich seit 2021 bei den Fellgesichtern kennenlernen und ein Stück auf ihrem Weg begleiten, und es ist jedes Mal aufs Neue das schönste Gefühl, wenn es heißt: Zuhause gefunden. Dafür lohnt sich einfach alles.

Training, Pflegestelle

Christine Eckert


  • Jahrgang 1959
  • Lehramtsstudium in Osnabrück
  • seit 2024 Pensionärin

Hunde spielten in meinem Leben immer schon eine zentrale Rolle. Aufgewachsen mit einem
Foxterrier und zwei Collies, prägten diese meine Kindheit und Jugend, indem sie dazu
beitrugen, eine Leidenschaft für die Natur und die Tiere um mich herum zu entwickeln.
Lange Jahre konnte ich selbst keinen Hund halten, hatte aber häufig Hunde von Freunden
und Verwandten in der Urlaubszeit in Pflege. Purzel, Jule, Sophie, Moritz, Pu und Don – ich
habe viel von euch gelernt!
2001 holte ich meinen ersten „eigenen“ Hund zu mir nach Hause. Jette, eine
Labradormixhündin, begleitete mich 9 Jahre meines Lebens, in denen sie mir stets
bedingungslos zur Seite stand. 2010 musste ich Jette schweren Herzens gehen lassen.
Auf der Suche nach einer würdigen Nachfolgerin meiner Jette lernte ich die „Fellgesichter in
Not“ kennen und schließlich zog im Oktober 2010 das Fellgesicht Senta, eine sehr charmante
Schäfermixhündin bei mir ein. Wir hatten ganz wundervolle zehn gemeinsame Jahre, in
denen Senta sich zu einer stets loyalen starken Hündin entwickelt hat.
Beeindruckt von der Arbeit des Vereins beschäftigte ich mich über die Jahre mehr und mehr
mit dem Thema Tierschutz, insbesondere auch dem Auslandstierschutz mit all seinen
Möglichkeiten, aber auch mit seinen Grenzen.
Seit 2020 lebt nun die Mischlingshündin Luna, natürlich auch ein Fellgesicht, bei mir.
Idealerweise verläuft die Vermittlung in der Regel so, dass der vermittelte Hund ein
glückliches Leben in der Geborgenheit und Sicherheit seiner Familie verbringen kann. Aber
durch veränderte Lebensumstände, schwere Erkrankung oder andere Schicksalsschläge der
Besitzer muss mitunter für einen bereits vermittelten Hund ein neues Zuhause gesucht
werden.
Um dem Hund diese Übergangszeit so stressfrei wie möglich zu gestalten, nehme ich
mitunter ein solches Tier, je nach seinen Bedürfnissen, bis zur Vermittlung bei mir Zuhause
auf. Dem Hund womöglich verloren gegangenes Vertrauen und die nötige Geborgenheit
zurückzugeben, sehe ich als meine Aufgabe an.
Meine Hündin Luna fungiert in diesen Fällen als meine Assistentin. Sie gibt dem
aufgenommenen Hund Sicherheit und motiviert zum Spielen, sagt aber auch deutlich, was
unerwünscht ist. Mit kleinen Trainings- und Übungseinheiten versuche ich zudem, den
Pflegehund auszulasten, bis für ihn ein gutes, neues Zuhause gefunden worden ist

Hundebetreuung

Tokessa Prinz

  • Jahrgang 1999, geboren in Osnabrück
  • 2016 Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel
  • 2020 Stellvertretende Filialleitung bei Rossmann


Schon als Kind wollte ich immer einem Hund ein Zuhause geben, dieses war aber leider nie möglich. Bei Freundinnen bin ich oft mit ihren Hunden spazieren gegangen.

2018 kam dann Emma, eine kleine Malteser Hündin zu meiner Schwester. Oft gehe ich mit ihr spazieren oder bringe ihr ein paar Kunststücke bei.

Als Andrea im April 2021 ehrenamtliche Helfer gesucht hatte, war für mich klar: Hier muss ich helfen! Vorher hatte ich zum Tierschutz keinerlei Beziehungen.

Heute habe ich schon soo viel über Hunde gelernt, ihre Körpersprache zu deuten, die einzelnen Charaktere kennenzulernen, wie ich mit Angsthunden umgehe und noch so viel mehr.

Ich helfe Andrea so oft ich kann. Meistens zwischen 2 und 4 mal die Woche. Ich würde sagen, ich bin an den Tagen ihre rechte Hand, wir gehen zusammen mit der "Truppe" spazieren, füttern zusammen und kümmern uns um alles was ansteht.

Mit Ina zusammen übernehme ich auch die Urlaubsbetreuung, damit Andrea und ihr Mann auch mal abschalten können und ein paar Tage Urlaub genießen können.

Am 25. Dezember 2024 entdeckte ich Tony auf der Internetseite der Hundehilfe Polen. Nach reiflicher Überlegung und Reduzierung meiner Arbeitsstunden war klar, dass wir ihn zu uns nehmen können. So durfte er im März 2025 ausreisen und wir nutzten die Wochenenden, um ihn tageweise zu uns zu nehmen, bis er Ende März dann ganz bei uns einzog.

Heute bin ich so froh, ihn zu haben! Er hat sich zu einem super tollen Hund entwickelt und bereichert unser Leben sehr.

Bearbeitung der Homepage, Schriftführerin

Eva Haase

  • Jahrgang 1970, geboren in Osnabrück
  • Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin
  • seit 2000 bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt
  • seit 2008 bei der Tochterfirma DBU Naturerbe GmbH

Hund gehört zu meinem Leben, seit ich denken kann. Schon als ich noch jung war, gab es immer Hund in unserer Familie. Ausbildungs- und berufsbedingt musste ich einige Jahre allerdings darauf verzichten. Bis sich 1998 der Wunsch in meinem Herzen breit gemacht hat, mein Leben wieder mit einem Hund zu bereichern. Ein Hund aus dem Tierschutz/Tierheim sollte es sein. Am liebsten ein Mischling, kniehoch und zottelig. Gefunden habe ich dann Astra – eine reinrassige, 4 Monate alte Dalmatinerhündin, natürlich kurzhaarig. Na ja, zumindest kniehoch passte noch.

Nach Astra "wagte" ich mich an den Auslandstierschutz. So fand Elvi - eine Griechin - 2010 ein Zuhause bei mir. Elvi war wundervoll, wenn auch etwas durchgeknallt.

Das mit dem Hund aus dem Auslandstierschutz hat so gut funktioniert, dass ich dabei geblieben bin. 2017 trat dann Greta in mein Leben - ein Polin. Meine zauberhafte Greta hat mich bis Januar 2024 begleitet.

Da ich vom Auslandstierschutz - und im Speziellen von den Fellgesichtern in Not - immer noch völlig überzeugt bin, ist seit Juni 2024 der Spanier Neo an meiner Seite. Und das mir, die niemals einen Rüden haben wollte. Aber meistens kommt es ja eh anders, als man denkt ;-)

Ich liebe außerdem die Natur und bin fürchterlich gerne draußen. Was kann es also besseres geben, als Hund und Natur miteinander zu verbinden?