Herzlich willkommen bei den Fellgesichtern!

Herzlich willkommen auf unserer Homepage. Seit 2009 sind die Fellgesichter in Not e.V. ein eingetragener Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, vorzugsweise Hunden in Not zu helfen. Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt in der Vermittlung von polnischen Hunden. Hier arbeiten wir hauptsächlich mit der Hundehilfe Polen zusammen, die die Transporte nach Deutschland organisiert und regelmäßig die Hunde vor Ort besucht.

Was unterscheidet uns von vielen anderen Vereinen? Wir lernen jeden Hund, den wir vermitteln, persönlich kennen und lernen die Menschen, die zu diesem Hund passen, ebenfalls persönlich kennen.

Diese Vorgehensweise ist uns sehr wichtig! Wir sehen uns als Dienstleister an unseren Hunden. Schließlich müssen sich unsere Vermittlungshunde darauf verlassen, dass wir die richtigen Menschen für sie aussuchen. Und es ist uns eine Herzensangelegenheit, dies zu tun!

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Unsere diesjährige Mitgliederversammlung am 12.06. war wie immer ein sehr nettes und produktives Zusammentreffen. Der gemeinsame Spaziergang hat wieder viel Spaß gemacht und Eva, dein Kuchen war sehr lecker!

Es gab einiges zu besprechen! Das Auslaufprojekt soll nun in Angriff genommen werden und die Suche nach einem Termin für einen Arbeitseinsatz wird in Kürze starten. Des weiteren werden wir eine WhatsApp Gruppe gründen, damit Tierschutzfahrten und Termine schneller und besser koordiniert werden können. Wer in die Gruppe aufgenommen werden möchte, meldet sich bitte per WhatsApp unter 0179-2234776. Vielen Dank!

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Terminsuche Arbeitseinsatz!

In Kürze soll das Projekt "Hundeauslauf" in Angriff genommen werden. Als Termin stehen der 02.07. oder der 23.07. zur Verfügung. Wer an einem der beiden Samstage Zeit und Lust hat, uns zu helfen, meldet sich bitte per Email oder WhatsApp bei uns.

info@fellgesichter-in-not.de oder 0179-2234776

Wir freuen uns über Eure Unterstützung!

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Der neue Mitbewohner!

Es ist soweit: Ein Hund aus dem Tierschutz wird bei Ihnen einziehen. Die „Wiederholungstäter“ sind gedanklich schon gut auf die neue Situation eingestellt, für alle „Neulinge“ wird es nun eine aufregende Zeit mit vielleicht ein paar Fragezeichen.

Was braucht der Hund, was brauche ich, was müssen wir als Familie beachten, damit sich alle in den ersten Wochen gut kennenlernen können und ein harmonisches Miteinander entsteht? Eine kleine Hilfestellung möchten wir mit den folgenden Beiträgen als fünfteilige Serie leisten.

Teil 3: Von Plänen und Saugrobotern


Ein Hund aus dem Tierschutz macht beim Thema Ausstattung keinen Unterschied zu einem Welpen vom Züchter. Auch im Zusammenleben gibt es anfangs einige Parallelen.

Hunde aus dem Tierschutz haben unter Umständen eine längere Zeit in einem Tierheim gelebt und müssen sich erst wieder an das Zusammenleben mit Menschen gewöhnen, sofern sie es denn überhaupt kennen.

Tierschutzhunde sind daher manchmal wie „Rohdiamanten“; sie sind zwar meist schon ganze Persönlichkeiten, aber ihnen müssen gewisse Regeln im Zusammenleben mit Menschen noch im Detail erklärt werden. Auch wenn man keinen Welpen oder Junghund aufnimmt, sollte einem bewusst sein, dass nicht alles auf Anhieb wie geplant funktionieren kann und man Zeit und Geduld investieren sollte. Der eine Hund kann sich gut entspannen und daher von Tag 1 nahezu perfekt den Büroalltag begleiten, der andere tut sich noch schwer und benötigt etwas mehr Zeit und Anleitung. Man könnte an dieser Stelle John Lennon zitieren, er wusste, wie das ist mit den Plänen und dem Leben, das dazwischenfunkt. So ist es auch mit Hunden, sie sind alle Individuen und ein bisschen Flexibilität kann nicht schaden.

Bei uns in der Hundegruppe lernen die Hunde viele Alltagsabläufe schon gut kennen. Aber in eine neue Familie zu ziehen, ist immer ein spannender Schritt. Alles ist neu und aufregend, an fremde Gerüche, komische Geräusche und merkwürdige Maschinen wie Staubsaugerroboter oder Fernseher müssen sich die Hunde erstmal gewöhnen. Manchen wird auch beim Autofahren schlecht. Führen Sie Ihren Hund langsam, aber souverän und verständnisvoll an die ungewohnten Gegebenheiten heran. Übermäßige Fürsorge oder Mitleid sind hier fehl am Platz, sie würden die Unsicherheit eher verstärken.

Zu den anfänglichen Meinungsverschiedenheiten gehört vielleicht auch mal der Versuch, etwas Leckeres vom Tisch zu klauen oder die eine oder andere Pfütze in den ersten Tagen. Hunde, die längere Zeit im Tierheim gelebt haben, nehmen es mit der Stubenreinheit vielleicht nicht immer ganz so genau. Es gab einfach oft keine andere Möglichkeit, als das Geschäft im Zwinger zu erledigen. Manche Hunde haben vielleicht auch noch nie in einem Haus gelebt. Gerade in den ersten Tagen kann es daher sein, dass ein Unfall passiert. Wir sind sehr bemüht, den Hunden bei uns in der Gruppe zu vermitteln, dass bitte alles draußen erledigt werden soll. Trotzdem werden in einer neuen Umgebung die Karten nochmal neu gemischt. Seien Sie daher nachsichtig, aber machen Sie auch deutlich, dass das Verhalten nicht erwünscht ist. Hunde mögen es selbst nicht gern, ihr Zuhause zu beschmutzen, daher wird sich dies schnell regulieren.

Manchmal muss man auch schmunzeln über die Kreativität des neuen WG-Mitglieds. Aber es lohnt sich, bei sich zu bleiben und die eigene Vorstellung vom Zusammenleben umzusetzen.


(Fortsetzung folgt!)

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Auf der Suche nach einem Zuhause

Wenn Sie sich für einen unserer Hunde interessieren, wenden Sie sich bitte an Andrea Herhold, Tel: 05405-609858 Mobil: 0179-2234776, per Email: info@fellgesichter-in-not.de

Wir stellen des weiteren auch Hunde von befreundeten Tierschutzvereinen vor oder auch von Privatpersonen, die aus verschiedenen Gründen ein neues Zuhause für ihren Hund suchen müssen. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall direkt an den angegebenen Kontakt! Vielen Dank!